Sexualpädagogik
Ist Teil der Gesundheitsförderung und soll Menschen darin unterstützen, einen
selbstbewussten, angstfreien, verantwortungsbewussten und lustvollen Umgang mit
Sexualität zu finden.
Begleitet die gesunde Weiterentwicklung sexueller Geschlechtsidentität von
Kindern, Jugendlichen & Erwachsenen.
Begegnet sachlich und wertfrei, unabhängig von kultureller, religiöser oder
geschlechtlicher Orientierung.
Unterstützt Menschen, um das Potential der Sexualkraft in allen Lebensbereichen zu entfalten.
Sexualpädagogik ist grundsätzlich überall im präventiven Sinn einsetzbar.
Die Sexualpädagogin gibt gerne weitere Auskunft Tel. 055 212 92 90
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Definition von Sexualität nach WHO
Sexuelle Gesundheit umfasst die Integration körperlicher, emotionaler, intellektueller und sozialer Aspekte des sexuellen Seins auf eine Weise, die positiv bereichert und Persönlichkeit, Kommunikation und Liebe stärkt. (seit 1974)
Mögliche Zielgruppen:
- Oberstufenschulen
- Gymnasien
- Berufsschulen
- Erziehungs- und Berufsbildungsheime
- Ambulante und stationäre Gesundheitsfördernde Institutionen, z.B. Spitex, Pflegezentren, Spitäler, Alters- und Pflegezentren
- Ausbildende Pflegeschulen
- Vereine
- SRK
- Pro Senectute und andere Organisationen
- U.a. nach Absprache
Mögliche Themen (wird altersgerecht angepasst):
- Aufklärungsunterricht (auch geschlechtergetrennt)
- Sprache zur Sexualität
- Physiologie des weiblichen und männlichen Körpers
- Menstruation, eine neue Herausforderung
- Verhütung, Geschlechtskrankheiten z.B. Kondomnutzung und Verhütungsparcours
- Sexualität in langjährigen Beziehungen
- Sexualität und Erotik (auch im Alter)
- Selbstbefriedigung
- Sexualität in der Pflege
- Elternveranstaltungen
- Sexualpädagogische Konzepte
- U.a. nach Absprache
- Weitere sexualpädagogische Veranstaltungen
Modell im Unterricht: Sexocorporel
Sexocorporel wurde vom kanadischen Sexologen Prof. Jean Yves Desjardin (1988) entwickelt.
Es ist ein Modell sexueller Gesundheit und Funktionalität, bei dem die Stärken von Personen zur Selbstentwicklung evaluiert und angeregt werden und Sexualentwicklung ermöglicht. Es ist ein zunehmend angewendetes Modell in der Sexualtherapie, wie auch in der Sexualpädagogik. Dabei sind Grenzen nicht gleichbedeutend mit Mangel bzw. Pathologie, sondern geben dem Leben Sinn, in dem sie den Menschen zu neuen Erfahrungen anregen. Wahrnehmungen, Gefühle, Emotionen, Symbolisierung, Fantasien und Vorstellungen entwickeln sich über Lernschritte im Sexualisierungsprozess. Xanadu Gesundheitsförderung integriert dieses Modell in ihren sexualpädagogischen Veranstaltungen.
Das Modell Sexocorporel setzt den Schwerpunkt auf vier verschiedene Komponenten. Physiologische, Sexodynamische, Beziehungs- und Kognitive Komponenten.
Über einen Teil des Modells, über die physiologischen Komponenten besteht seit 2008 ein Film. Dieser Film „Geheimnis der Bewegung“ Bewegungen in Sport, Alltag und Sexualität ist eine Abschlussarbeit in Sexualpädagogik von Daniela Melliger-Gort. Der Film kann als sexualpädagogisches Unterrichtsmaterial in Seminaren und Unterrichtssequenzen eingesetzt werden.
Nach Absprache mit Xanadu Gesundheitsförderung können sexualpädagogische Vorträge mit einer Filmdemonstration organisiert werden.
Xanadu führt regelmässig Infoveranstaltungen durch, wo der Film vorgeführt wird.Infos
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